Bei der Vorbereitung von Medien stellt sich häufig die Frage, wie groß Dateien für den Upload in die Mediathek sein sollten. Grundsätzlich gilt: Medien sollten möglichst in guter Qualität hochgeladen werden. Zu kleine, bereits stark komprimierte oder qualitativ eingeschränkte Dateien begrenzen die spätere Verwendung im System.
Für Bilder und Videos übernimmt atomic die technische Optimierung der Auslieferung automatisch. Hochgeladene Bilder werden im System in verschiedene Größen umgerechnet und im Browser jeweils in einer passenden, möglichst kleinen Variante bei hoher Qualität ausgegeben. Das Handling erfolgt vollständig automatisch. Auch Videos werden nicht einfach in ihrer ursprünglichen Form ausgeliefert, sondern über einen Streaming-Server in geeigneter Qualität bereitgestellt. Redakteur:innen müssen sich bei Bildern und Videos deshalb in der Regel keine Sorgen um Ladezeiten machen. Entscheidend ist vor allem, dass das Ausgangsmaterial hochwertig genug ist.
Anders verhält es sich bei PDF-Dokumenten. Diese werden nicht in gleicher Weise automatisch optimiert ausgeliefert. Hier sollte deshalb besonders auf tatsächliche Erforderlichkeit, Dateigröße und sinnvolle Kompression geachtet werden.
Für Bilder gilt: lieber mit ausreichend großer Ausgangsdatei arbeiten als zu knapp. atomic liefert Bilder responsive und optimiert aus. Grundlage dafür ist jedoch immer die Qualität und Größe der ursprünglich hochgeladenen Datei.
Da Bilder heute auf hochauflösenden Displays ausgegeben werden, sollte nicht nur die sichtbare Breite, sondern in der Regel die doppelte Pixeldichte mitgedacht werden. Dieses Prinzip wird häufig als @2x oder Retina-Prinzip bezeichnet. Ein Bild, das auf dem Bildschirm beispielsweise 1240 Pixel breit dargestellt wird, sollte deshalb idealerweise mit 2480 Pixeln oder mehr vorliegen, damit es auch auf hochauflösenden Displays scharf ausgegeben werden kann.
Für Webbilder ist außerdem wichtig: Die Angabe 72 dpi ist im digitalen Kontext üblich, aber für die tatsächliche Webdarstellung nicht ausschlaggebend. Entscheidend sind die realen Pixelmaße der Datei, also etwa 1640, 2680 oder 5060 Pixel Breite. Für die Ausgabe im Browser zählt die vorhandene Pixelgröße, nicht ein Druckwert wie 300 dpi.
Die folgenden Werte dienen als praktische Mindestgrößen für Bilder in atomic. Sie orientieren sich an den typischen Ausgabebreiten im System und berücksichtigen die doppelte Pixeldichte für hochauflösende Displays.
Bilder in voller Breite werden im System tatsächlich über die gesamte verfügbare Fensterbreite ausgegeben. Als größte Ausgabebreite werden dabei 2530 Pixel angesetzt. Für eine scharfe Darstellung auf hochauflösenden Displays sollten solche Bilder daher mit mindestens 5060 Pixeln Breite hochgeladen werden.
Die weite Breite liegt je nach Projekt bei 1240 Pixeln oder, im Fall der DRG, bei 1340 Pixeln . Bilder für diesen Bereich sollten daher mit mindestens 2680 Pixeln Breite vorliegen.
Die Textbreite variiert, erreicht aber maximal 820 Pixel . Bilder, die in Textbreite ausgegeben werden, sollten daher mindestens 1640 Pixel breit sein.
Medien können im Fließtext links oder rechts ausgegeben werden. Diese Bilder werden jeweils um den sog. Gap aus dem Text herausgeschoben und erreichen dadurch eine Breite von maximal 442 Pixeln. Für diesen Einsatzzweck sollten Bilder daher mindestens 884 Pixel breit sein.
Bilder sollten möglichst nicht schon vor dem Upload mehrfach exportiert, verkleinert oder stark komprimiert werden. Jede solche Vorbearbeitung reduziert die spätere Flexibilität. Besonders bei größeren Ausgaben, Beschnitten oder hochauflösenden Displays werden Qualitätsverluste sonst schnell sichtbar.
Empfehlenswert sind daher originalnahe oder nur moderat optimierte Bilddateien in guter Qualität. atomic übernimmt die technische Aufbereitung und optimierte Auslieferung automatisch.
Systemweit ist 16:9 das Standardformat für Bilder. Davon kann in verschiedenen Blöcken und Ausgabesituationen jedoch abgewichen werden. Je nach Medium, Layout oder Block können andere Seitenverhältnisse sinnvoll oder erforderlich sein.
Im Editor können Bilder bei Bedarf auf unterschiedliche Formate gebracht und beschnitten werden. Zusätzlich können nicht ausreichend große Bilder mit Hilfe einer KI hochskaliert werden. Diese Funktionen werden gesondert im Artikel zum Bild-Block erläutert.
Welche Dateiformate sinnvoll sind, hängt vom jeweiligen Medium ab. Für Bilder kommen zum Beispiel JPG, PNG, WEBP, SVG oder GIF infrage. Für Videos ist MP4 ein gängiges Format. Im Audiobereich können unter anderem MP3 oder WAV verwendet werden. Auch Dokumente wie PDF, Word-, Powerpoint- oder Excel-Dateien lassen sich in der Mediathek ablegen.
Darüber hinaus können auch DICOM-Dateien verwaltet werden. DICOM steht für Digital Imaging and Communications in Medicine und ist der internationale Standard für Speicherung, Austausch und Übertragung medizinischer Bilddaten, etwa aus CT, MRT oder Röntgen.
Entscheidend ist nicht nur das Dateiformat selbst, sondern auch, ob die Datei in einer Qualität hochgeladen wird, die eine spätere Weiterverwendung erlaubt. Ein passendes Format ersetzt keine ausreichende Größe oder gute Ausgangsqualität.
Auch Videos sollten möglichst in guter Ausgangsqualität hochgeladen werden. Die technische Optimierung und Auslieferung übernimmt das System automatisch über einen Streaming-Server. Redakteur:innen müssen Videos daher nicht vorsorglich für die Webausgabe herunterrechnen. Wichtig ist vor allem, dass das Ausgangsmaterial qualitativ ausreichend ist.
Für die tägliche Arbeit gilt daher: Bilder und andere Medien sollten möglichst in guter Qualität und mit ausreichend großer Ausgangsdatei hochgeladen werden. Wer Medien zu knapp vorbereitet, schränkt ihre spätere Verwendung unnötig ein. Bei Bildern übernimmt atomic die optimierte Auslieferung automatisch, bei Videos gilt dasselbe Prinzip über den Streaming-Server. Besondere Aufmerksamkeit ist vor allem bei PDF-Dokumenten sinnvoll, da diese nicht in gleicher Weise automatisch optimiert werden.