Mediathek

Hinweise zur Eingabe der Mediendaten

Mediendaten ergänzen Medien um inhaltliche, redaktionelle und rechtliche Angaben und bilden die Grundlage für eine konsistente Caption-Ausgabe im System.

Die Mediendaten helfen dabei, Dateien in der Mediathek eindeutig zu benennen, besser wiederzufinden und in verschiedenen Kontexten sauber auszugeben. Mehrere dieser Angaben werden direkt für die Caption eines Mediums verwendet. Je sauberer die Felder gepflegt sind, desto konsistenter und nachvollziehbarer erscheinen Medien im System.

Dateiname

Der Dateiname bezeichnet die eigentliche Datei in der Mediathek. Er dient vor allem der internen Ablage und technischen Zuordnung. Der Dateiname sollte eindeutig und verständlich sein, bleibt aber in erster Linie ein internes Verwaltungsfeld.

Titel

Der Titel ist die kurze, lesbare Bezeichnung des Mediums. Er benennt das Motiv oder den Inhalt prägnant und eignet sich für Übersichten, interne Orientierung und je nach Ausgabekontext auch für die sichtbare Ausgabe. Ein guter Titel ist knapp, eindeutig und verständlich formuliert.

Für das Beispielbild wäre ein sinnvoller Titel etwa:
Freundinnen in Alcúdia

Ein klar formulierter Titel kann außerdem dabei helfen, Medien auch in inhaltlichen oder suchmaschinenrelevanten Kontexten besser einzuordnen. Er sollte deshalb weder zu allgemein noch unnötig kryptisch sein.

Beschreibung

Die Beschreibung ergänzt den Titel um zusätzlichen Kontext. Sie kann das Motiv redaktionell einordnen, den Nutzungskontext erläutern oder das Bild inhaltlich aufladen, ohne den sichtbaren Inhalt nur zu wiederholen. Sie ist besonders dann hilfreich, wenn Medien nicht nur verwaltet, sondern auch inhaltlich sinnvoll ausgegeben werden sollen. Die Beschreibung kann ebenfalls in die Caption-Ausgabe einfließen.

Für das Beispielbild wäre eine mögliche Beschreibung:
Zwei Freundinnen genießen das mediterrane Lebensgefühl in der historischen Altstadt von Alcúdia auf Mallorca.

Auch für SEO kann eine gute Beschreibung hilfreich sein, wenn sie den Bildkontext natürlich, präzise und ohne künstliche Keyword-Häufung formuliert.

Alt-Text

Der Alt-Text beschreibt den relevanten Bildinhalt für Menschen, die das Bild nicht sehen können, und wird von assistiven Technologien ausgegeben. Er dient der Barrierefreiheit und sollte deshalb sachlich, konkret und auf das Wesentliche konzentriert formuliert sein.

Für das Beispielbild wäre ein passender Alt-Text: Zwei Frauen lachen und gehen mit ausgebreiteten Armen durch eine enge Altstadtgasse.

Im Unterschied zur Beschreibung geht es hier nicht um zusätzliche Einordnung, Stimmungstexte oder redaktionellen Kontext, sondern darum, den tatsächlich sichtbaren Inhalt verständlich wiederzugeben.

Copyright

Im Feld Copyright wird die Urheber- oder Rechteangabe des Mediums hinterlegt. Hier sollte vermerkt werden, wer als Urheber:in oder Rechteinhaber:in genannt werden muss. In dieses Feld wird ausschließlich Text eingetragen. In der Caption wird das Zeichen © automatisch vor dem Copyright ausgegeben.

Lizenz

Im Feld Lizenz werden Angaben zur Nutzung des Mediums hinterlegt, zum Beispiel zur Bildlizenz, zu vertraglichen Nutzungsbedingungen oder zu offenen Lizenzmodellen. Das Feld hilft dabei, die Verwendung eines Mediums nachvollziehbar zu dokumentieren. Falls ein Medium unter einer Creative-Commons-Lizenz veröffentlicht wurde, sollte hier die genaue Lizenz angegeben werden, zum Beispiel CC BY 4.0, CC BY-SA 4.0 oder CC0. Die Lizenzangabe sollte möglichst so übernommen werden, wie sie von der Quelle vorgegeben ist.

Publisher-Link

Der Publisher-Link verweist auf den Anbieter, Herausgeber oder die publizierende Stelle des Mediums. In dieses Feld wird ein Link zur übergeordneten Quelle oder zur Website des Anbieters eingetragen.

Quellen-Link

Der Quellen-Link verweist auf die konkrete Ursprungsseite des Mediums. In dieses Feld wird ein direkter Link zu der Seite eingetragen, auf der das Medium veröffentlicht oder bezogen wurde.

Bedeutung für die Caption-Ausgabe

Viele dieser Angaben werden direkt für die Ausgabe der sogenannten Caption verwendet, einer standardisierten Darstellung der Mediendaten unterhalb des Mediums. Dazu zählen in erster Linie Titel und Beschreibung sowie je nach Kontext auch Copyright-, Lizenz- und Quellenangaben. Unvollständige oder unklare Einträge führen schnell zu uneinheitlichen oder lückenhaften Captions. Es empfiehlt sich daher, diese Felder bereits beim Hochladen oder spätestens vor der Veröffentlichung sorgfältig zu prüfen.

Empfehlung für die Praxis

In der täglichen Arbeit hat sich folgende Reihenfolge bewährt: zuerst einen verständlichen Titel vergeben, dann eine passende Beschreibung ergänzen, anschließend den Alt-Text separat formulieren und danach die Angaben zu Copyright, Lizenz und Quelle pflegen. So entstehen Mediendaten, die redaktionell, technisch und rechtlich sinnvoll nutzbar sind.