Jede Site verfügt über ein eigenes Dashboard, eigene Inhalte und eigene Einstellungen. Mehrere Sites lassen sich in atomic parallel innerhalb desselben Systems verwalten, bleiben jedoch klar voneinander getrennt. So können unterschiedliche Webangebote eigenständig gepflegt werden, ohne dass Inhalte oder Konfigurationen ineinander übergehen.
Die Site-Übersicht fasst alle Sites zusammen, auf die eine angemeldete Person Zugriff hat. Sie ist der zentrale Einstieg in die in atomic betreuten Webangebote.
Je nach Anzahl der betreuten Sites führt atomic Nutzer:innen unterschiedlich durch das System. Wer nur wenige Sites verwaltet, kann diese häufig direkt über das Sites-Modul auf der Startseite aufrufen. Werden bis zu fünf Sites betreut, sind sie zusätzlich direkt im Hauptmenü verlinkt. Bei einer größeren Anzahl von Sites erfolgt der Einstieg über die sog. Site-Übersicht.
Die Site-Übersicht kann über den Eintrag „Sites“ in der Hauptnavigation oder über das Struktur-Icon in der Sites-Kachel auf dem Home-Dashboard aufgerufen werden. Dort kann zwischen Kachelansicht und Listenansicht gewechselt werden.
In der Kachelansicht wird jede Site mit einer visuellen Vorschau der Website sowie mit Name, Domain und einer kurzen Inhaltsübersicht dargestellt. Die Listenansicht zeigt alternativ dieselben Informationen in kompakter Form und eignet sich besonders dann, wenn viele Sites verwaltet werden.
Über die zentrale Suchleiste lässt sich gezielt nach einer Site suchen. Zusätzlich steht bei jeder Site ein Dreipunkte-Menü zur Verfügung. Dort können – je nach Berechtigung – Sites bearbeitet, dupliziert, als Favorit markiert oder gelöscht werden. Als Favorit markierte Sites erscheinen zusätzlich auf der Startseite im Sites-Modul und sind so schneller erreichbar.
Ein Klick auf eine Site in der Übersicht öffnet das zugehörige Site-Dashboard. Es bildet den Ausgangspunkt für die Arbeit innerhalb der jeweiligen Site.
Am Beispiel von DRG.de zeigt sich, wie eine umfangreich konfigurierte Site in atomic aufgebaut sein kann. Im oberen Bereich des Dashboards befindet sich eine Kennzahlenleiste mit zentralen Zugriffswerten der Site. Angezeigt werden die Besuche in diesem Jahr, in diesem Monat und am heutigen Tag, jeweils ergänzt um die Anzahl eindeutiger Nutzer:innen. Zusätzlich werden Werte zur Sitzungsdauer dargestellt. Trendindikatoren machen sichtbar, ob sich die Entwicklung im Vergleich zu vorherigen Zeiträumen positiv oder negativ verändert.
Unterhalb dieser Kennzahlen sind die verfügbaren Content-Module der Site als Kacheln angeordnet. Welche Module angezeigt werden, hängt von der Konfiguration der jeweiligen Site ab. Über diese Kacheln gelangen Nutzer:innen direkt in die zugehörigen Arbeitsbereiche.
Die Site DRG.de verfügt über eine Vielzahl aktiver Module, darunter CMS, News, Pressemitteilungen, Interviews, Newsletter und Mailings. Eine schlanker konfigurierte Site zeigt entsprechend weniger Kacheln.
Über die Schaltfläche „Alle Websites“ oben rechts gelangt man jederzeit zurück zur Site-Übersicht.
Die Site-Einstellungen sind über die gleichnamige Kachel auf dem Site-Dashboard erreichbar. Nicht alle Nutzer:innen haben Zugriff auf diesen Bereich. Welche Einstellungen sichtbar und bearbeitbar sind, hängt von Rolle, Berechtigungen und Konfiguration der jeweiligen Site ab.
In den Site-Einstellungen werden zentrale technische, strukturelle und gestalterische Eigenschaften einer Site gepflegt. Dazu gehören unter anderem die Basisdaten der Site, grafische Vorgaben wie Logos und Social Images, Einstellungen zur Sitemap, die Zuordnung von Standard-Seiten sowie technische Einbindungen über Plugins und Tools.
Im Bereich Basisdaten werden die grundlegenden Eigenschaften einer Site festgelegt. Dazu gehören die Bezeichnung, der Kurzname, die zugehörige Domain sowie Site-Typ und Layout. Änderungen an Site-Typ und Layout sollten nur mit fachlicher und technischer Sicherheit vorgenommen werden, da fehlerhafte Angaben dazu führen können, dass eine Site nicht mehr korrekt erreichbar oder funktionsfähig ist.
Ebenfalls in den Basisdaten wird festgelegt, ob eine Site öffentlich online ist, welche Content-Module aktiv sind und welche zusätzlichen Anwendungen zugeschaltet werden. Darüber hinaus kann das gewünschte Consent-Management-System ausgewählt werden.
Im unteren Bereich werden weitere siteweite Angaben gepflegt, darunter die Sprache der Site, die Datenschutz-E-Mail-Adresse sowie das Basis-E-Mail-Template, das für systemseitig erzeugte E-Mails dieser Site verwendet wird.
Im Bereich Grafiken werden die zentralen visuellen Identitätselemente der Site hinterlegt. Dazu gehören das Standard-Logo sowie ein separates Logo für die Darstellung im Dark Mode. Beide Dateien sollten idealerweise als SVG ohne Rand oder alternativ als PNG mit transparentem Hintergrund vorliegen. Zusätzlich werden hier das Favoriten-Icon für den Browser-Tab und mögliche App-Kontexte sowie die standardmäßig verwendeten Social-Media-Bilder gepflegt.
Das Standard-Social-Image dient als Fallback, wenn für eine Seite kein eigenes Bild hinterlegt ist. Für die Startseite kann darüber hinaus ein eigenes Homepage-Social-Image definiert werden. Beide Social-Images sollten möglichst im Querformat von etwa 2:1 und vorzugsweise als JPG vorliegen.
In den Sitemap-Einstellungen wird gesteuert, welche Inhalte der Site durch Suchmaschinen indiziert werden dürfen. Die Indizierung kann vollständig blockiert oder gezielt für einzelne Inhaltsarten aktiviert werden, etwa für Seiten & News, Bilder oder Sonstige Medien.
Über das Feld Ausschlusspfade können zusätzlich bestimmte Bereiche der Website gezielt von der Indizierung ausgenommen werden. Dieser Bereich ist insbesondere für die Steuerung der Sichtbarkeit in Suchmaschinen relevant und sollte daher mit Sorgfalt gepflegt werden.
Im Bereich Standard-Seiten wird festgelegt, welche Seiten innerhalb der Site bestimmte systemische Rollen übernehmen. Dazu zählen die Homepage, die Seite für Kontakt, das Impressum und die Datenschutzerklärung.
Diese Zuordnungen werden an verschiedenen Stellen im System automatisch verwendet und bilden damit eine wichtige Grundlage für zentrale Verlinkungen und Standardfunktionen innerhalb der Site.
Im Bereich Plugins & Tools werden externe Dienste und technische Erweiterungen konfiguriert. Dazu gehört die Formularsicherheit über atomicCaptcha mit Site-Key und Secret-Key.
Außerdem kann die Einbindung von Bunny.net für Videostreaming konfiguriert werden. Hierzu werden API-Key und Library-ID hinterlegt. Ergänzend lassen sich externe Dienste wie Google Analytics sowie ein Usercentrics CMP über die jeweiligen Property-Codes mit der Site verbinden.
Da in diesem Bereich technische Schlüssel und externe Integrationen gepflegt werden, sollten Änderungen nur durch entsprechend geschulte Personen vorgenommen werden.